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multicult.fm

live aus der Marheineke Markthalle

Internet Radio - Weltweit rund um die Uhr und vormittags im Berliner Raum auch auf UKW. Neue Frequenz - 91,0 MHz!

Solidarität, Freiheit und Demokratie

Im Angriffskrieg, den Russland am 24. Februar 2022 begann, kämpfen in der Ukraine Soldaten und Zivilbevölkerung beeindruckend mutig gegen einen übermächtigen Aggressor. Sie verteidigen dabei nicht nur ihre eigene Heimat, sondern auch ihre demokratisch gewählte Regierung und damit die Werte der Demokratie weltweit.
Mit entschlossenem Widerstand kämpfen sie für ein offenes, gerechtes und friedliches Europa und bezahlen dabei einen sehr hohen Preis - mit riesigen Schäden in der zivilen Infrastruktur, mit Vertreibung aus dem eigenen Zuhause oder sogar mit dem eigenen Leben.

Solidarität ist das Mindeste, womit wir ihnen danken können! 

Jenseits der Sanktionen der EU und G7 Staaten entstehen auch viele zivilgesellschaftliche Strukturen zur Hilfe des ukrainischen Volkes und eine große Welle der internationalen Solidarität. Radio multicult.fm berichtet darüber und informiert, wo und wie sich Einzelne solidarisch engagieren können.

Aktion Deutschland hilft
Spenden-Stichwort: Nothilfe Ukraine
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung
IBAN: DE63370205000005023307, BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Ukraine

Save the Children
IBAN: DE92100205000003292912, BIC: BFSWDE33BER
Stichwort: Spendenaufruf Ukraine

Caritas international
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02, BIC: BFSWDE33KRL

Amnesty International Deutschland e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE 233 702050 0000 8090100, BIC: BFS WDE 33XXX

Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland VR-Bank Bayreuth-Hof
IBAN: DE59 7806 0896 0506 0214 50, BIC: GENODEF1HO1
Stichwort: Hilfe für die Ukraine

Servicetipp: Gegen unsere Ohnmacht und für die Ukrainer*innen

Als Einzelperson können wir zwar nicht direkt etwas gegen Putin unternehmen oder den Krieg in der Ukraine beenden, aber wir können und müssen unsere Solidarität zeigen und dort helfen, wo Hilfe gebraucht wird!

Dinah Scherello hat einige der Möglichkeiten aufgelistet von Sammelstellen für Sachspenden bis hin zu Benefizveranstaltungen. Unsere Botschaft an das bewundernswerte heroische Volk:

Wir sind da, wird sind solidarisch und wir nehmen Euch mit offenen Armen auf!

Benötigt werden vor allem Medikamente, Hygieneartikel, Baby Produkte, unverderbliche Lebensmittel, Schlafutensilien, Kleidung und Elektronik. Eine Liste der Hilfsgüter ist hilfreich!

  • Polnisches Kultur- und Forschungsinstitut Pilecki, Pariser Platz 4a, Berlin Mitte, täglich von 10-18 Uhr
  • Café Datscha, Graefestraße 83, Berlin Kreuzberg, täglich von 10-16 Uhr
  • SAGE Restaurant, Köpenicker Straße 18-20, Berlin Kreuzberg
  • Moabit hilft e.V., Turmstraße 21, 10559 Moabit, werktags von 10-16 Uhr
  • Ukraine-Hilfe Berlin e.V., Uhland Straße 104 - 105, 10717 Berlin Charlottenburg, täglich von 10-17 Uhr
  • Diakonie Deutschland
    Sie bietet als Anlaufstelle 24/7 eine Telefonseelsorge für Menschen an, die über ihre Ängste und Sorgen in Bezug auf den Krieg in der Ukraine mit den ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen sprechen wollen. Telefonnummer 0800/1110111
    Weitere Infos: https://www.diakonie.de/ukraine#c24764
     
  • Krisenchat
    Der Krisenchat ist ein psychosoziales Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Angesichts des Russland-Ukraine-Kriegs sucht der Krisenchat aktuell russisch- und ukrainisch-sprachige Psycholog*innen, um ukrainische Kinder therapeutisch zu versorgen.
    Weitere Infos https://krisenchat.de/ukraine

Servicetipp - Pfingstspaziergang für den Welt-Frieden in Köpenick

Das Projekt „We Can Peace“ lädt am Pfingstmontag, den 6.6.2022, von 12-19 Uhr, zu einem ca. 2 km langen, barrierefreien „Pfingstspaziergang für den Welt-Frieden“ entlang der Altstadt zu Köpenick ein. Die Adresse des Treffpunkts ist: Freiheit 1,12555 Berlin.

An drei Aktions-Stationen erfahren Teilnehmende proaktiv Wissenswertes über Demokratie und Frieden in Europa und über seine Grenzen hinaus. Gefördert wird die Veranstaltung vom Senat für Kultur und Europa.

Die Bühne auf dem Schlossplatz wird die Veranstaltung mit einer Kundgebung eröffnen und mit einer reichlichen,  multikulturellen Auswahl an Bands musikalisch für gute Stimmung sorgen.

Mehr Informationen dazu lesen Sie auf unserer Eventseite, sowie auf der Website von www.Berlin.de.

Ansprechperson für die Anmeldung sowie Rückfragen ist Aaron Abu-Toboul. E-Mail: aabutoboul@yahoo.com, Tel.: +491777919311

Servicetipp: „Tag der Nachbarn“

Deutschlandweit sind an diesem speziell der Nachbarschaft gewidmeten Tag alle Menschen dazu eingeladen, ihre Nachbar*innen ein bisschen besser kennenzulernen. Wenn man sich sonst nur flüchtig im Hausflur oder beim Müllwegbringen „Guten Tag“ sagt, und gar nicht weiß, welche Persönlichkeiten sich eigentlich hinter den Gesichtern der Nachbarn verstecken, dann geben die Nachbarschaftsaktionen innerhalb des „Tages der Nachbarn“ dafür Gelegenheit, sich zu vernetzen und dadurch den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

Am 20. Mai 2022 findet der „Tag der Nachbarn“ zum fünften Mal als eine jährliche Initiative der nebenan.de-Stiftung statt. Letztes Jahr gab es einen Rekord - über 5000 Corona-konforme Aktionen wurden zum  #TagderNachbarn  angemeldet. In diesem Jahr ruft die Stiftung nicht nur dazu auf, mit den eigenen Nachbar:innen zusammenzukommen und sich gegenseitig zu unterstützen, sondern auch ein deutliches Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zu setzen. Denn nachbarschaftlicher Zusammenhalt in Europa war noch nie so wichtig wie jetzt.

Aktionen:

Service-Tipp Autorin und Sprecherin: Hilde Ottschofski

Kulturtipp: Tanzen für eine freie Ukraine

DakhaBrakha

Am Sonntag, dem 15. Mai, spielt das ukrainische Weltmusik-Quartett DakhaBrakha im Festsaal Kreuzberg. Während des Konzerts werden Spenden für Ukraine gesammelt.

Das breite musikalische Spektrum DakhaBrakhas kontert der russischen Propagandabotschaft, das die Ukraine nicht als unabhängige Nation mit eigener Kultur, Geschichte und Sprache existiere.

DakhaBrakha benutzen die große Vielfalt musikalischer Praktiken aus verschiedenen Regionen der Ukraine, um die vielen ethnischen Gruppen innerhalb der Ukraine zusammen zu bringen.

Unter das ohnehin schon vielfältige Repertoire mischen sie zeitgenössischen Rhythmen und bedienen sich aus musikalischen Traditionen von Westafrika bis Australien.

On Sunday, May 15, the Ukrainian world music quartet DakhaBrakha plays at the „Festsaal Kreuzberg“. During the concert donations will be collected for Ukraine.

DakhaBrakha's wide musical spectrum counters the Russian propaganda message that Ukraine does not exist as an independent nation with its own culture, history and language.

DakhaBrakha use the wide variety of musical practices from different regions of Ukraine to bring together the many ethnic groups within Ukraine.

Among their already diverse repertoire, they mix contemporary rhythms and draw from musical traditions from West Africa to Australia.

Servicetipp: Dancing for a free Ukraine

Servicetipp: Tanzen für eine freie Ukraine

Leuchtturm Ukraine: Aktionstag in der Kreuzberger Markthalle Neun

Die Stadt Berlin will Geflüchteten aus der Ukraine auf vielen Wegen ihre Hilfsangebote zukommen lassen. Deshalb bietet sie nun zum zweiten Mal innerhalb der Aktion „Leuchtturm Ukraine“ am Sonntag, den 8. Mai 2022, in der Kreuzberger Markthalle Neun mithilfe zahlreicher NGOs ihre Unterstützung an - zum Beispiel wenn es um Jobsuche, Wohnungssuche oder Gesundheitsversorgung u.v.m. geht. Und weil das Wochenende in einer Markthalle auch Spaß machen soll, sind zum Aktionstag Bühnenauftritte mit ukrainischen und deutschen PolitikerInnen, Kulturschaffenden und natürlich auch Geflüchteten aus der Ukraine geplant. Sogar Berlins Bürgermeisterin Franziska Giffey wird eine Rede halten. Spannend dabei: das gesamte Bühnenprogramm wird über die Markthalle hinweg online live gestreamt.

Mehr Infos unter Leuchtturm Ukraine
 

 

 

8. März 2022 - Internationaler Frauentag und Manifestation gegen den Krieg

Seit 112 Jahren wird der 8. März weltweit als Kampftag der Frauen für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung begangen. So wie in Berlin ist er auch in der Ukraine ein gesetzlicher Feiertag und in diesem Jahr leider ein echter Kampftag – die Frauen leisten Widerstand gegen die russischen Invasoren oder fliehen aus ihrem umkämpften Land, um sich und ihre Kinder in Sicherheit zu bringen.

Solidarität mit den Mädchen und Frauen in der Ukraine steht im Mittelpunkt vieler Demonstrationen und Veranstaltungen am 8. März in Berlin!

morgen:magazin

Um 11 Uhr startet am Nettelbeckplatz im Wedding die Demo „Frauenkampftag“

Ebenfalls um 11 Uhr findet am Rosa-Luxemburg-Platz in Mitte eine Kundgebung statt unter dem Motto „An Care denken – Kämpfe vereinen, Überlastung beenden!“

Um 12 Uhr startet die feministische Frauenfahrraddemonstration „Purple Ride“ am Mariannenplatz in Kreuzberg.

Um 15 Uhr startet am Leopoldplatz in Wedding unter dem Motto „We break your borders, we smash your fascism!“ die Internationalist Demo für die FLINTA Community in Solidarität mit BIPOC und LGBTQ Geflüchteten aus der Ukraine

Von 10 bis 18 Uhr, im deutschen historischen Museum - Live-Stream-Führung „Herstory“

Um 17 Uhr im Zeiss-Großplanetarium. „Hidden Stars: Wie Frauen die Sterne entdeckten“

Von 18 bis 23 Uhr im Forum Factory in der Besselstrasse: Performance, Musik und Party („Festliche Frauenversammlung mit Fete“)

Benefiz Friedenskonzert für humanitäre Hilfe in der Ukraine - Berliner Staatsoper am 6.März

Es soll mit der ukrainischen Nationalhymne des Komponisten Mychajlo Werbyzkyi beginnen – das Friedenkonzert am Sonntag, den 6.3., in der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Daniel Barenboim setzte auch Schuberts Sinfonie Nr. 8 und Beethovens Sinfonie Nr. 3 „Eroica“ auf den Spielplan des Konzerts, das gleichzeitig auch als Spendenaktion genutzt wird. Die Einnahmen des Konzerts gehen an den Ukraine Humanitarian Fund (UHF) der Vereinten Nationen, um Ukrainer:innen mit humanitärer Hilfe bezustehen. Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) und Joachim Nagel, Präsident der Deutschen Bundesbank, unterstützen die Initiative und werden beim Konzert anwesend sein.

Ukraine Humanitarian Fund Deutsche Bundesbank IBAN: DE50 5040 0000 0050 4050 40, BIC: MARKDEFFXXX Spendenzweck: Humanitarian Fund in Ukraine

multicult.fm bei Solidaritätsaktion der deutschen Radiolandschaft gegen den Angriffskrieg auf die Ukraine

Auch wir werden im Morgen:Magazin am Freitag den 4. März um 8:45 Uhr den legendären Protestsong von Lennon aussenden: „Give Peace a Chance“.
 
So, wie das deutschlandweit rund 200 öffentlich-rechtliche und private Radio Sender tun.
 
Neben politischen Aussagen und Berichten, neben Solidaritäts- und Hilfsaktionen, die alle Radiostationen bereits schon jetzt in ihren Prorammen eingebunden haben, senden sie damit ein zusätzliches Zeichen der Solidarität aus.
 
Diese gemeinsame Aktion der gesamten Radiolandschaft wurde initiiert von der Gattungsinitiative Radiozentrale, eine gemeinsame Plattform von Radiostationen und gattungsnahen Unternehmen der Radioindustrie. www.radiozentrale.de
 
 Zur Pressemitteilung
 

Give Peace a Chance!

#StandWithUkraine - Solidaritäts- und Friedensdemos weltweit

Wir stehen solidarisch zum ukrainischen Volk!

Global nehmen die Proteste gegen den Ukraine-Krieg zu, aber viele schauen fragend nach Russland. Auch dort trotzen viele der Gefahr, sofort verhaftet zu werden, und protestieren auf den Straßen - vor allem junge Menschen. Seit Kriegsbeginn erhöhte sich nach Angaben von NGOs die Zahl der festgenommenen Demonstranten auf 5250. Wir haben bei Radio Free Europe/Radio Liberty  reingehört, was Demonstranten in einigen russischen Städten skandieren, bevor sie, von Polizisten flankiert, abtransportiert werden.
 
Beitrag: Hilde Ottschofski

Audiotrack eines Videos von Radio Free Europe zu Protesten in Russland