frühere Specials

ICH BIN EIN BERLINER zu Gast im Studio: Frederik Subei

multicult.fm Specials | 03.01.2020

ICH BIN EIN BERLINER mit FREDERIK SUBEI - Raul Gonzalez

BERLINER zu sein ist kein Status sondern ein Lebensgefühl. Schon Kennedys geflügeltes Wort zielte ab auf den besonderen Freiheitsdrang der Menschen dieser Stadt.
Bis heute hat das Bekenntnis BERLINER zu sein nichts von seinem Reiz verloren. Seit jeher soziales und politisches Labor, Schauplatz von Weltgeschichte und alternativer Lebensentwürfe, schöpfen BERLINER kreative Energie aus dem Scheitern und haben daraus eine weltweit erfolgreiche Marke gemacht.
BERLINER im Gespräch mit Raúl Gonzalez, zumeist im Live-Talk auf der multicult-Plaza, präsentiert in seiner Live-Sendung auf multicult.fm.
Berlin liegt im Herzen Europas und gehört nicht erst seit Öffnung der Mauer zu den Traumzielen vieler junger Europäer. Die neue Generation macht sich auch Gedanken über die Vergangenheit und die Zeit den Kolonialismus.
In den Schulbüchern steht wenig über die Verantwortung der Europäer.
Die aktuelle Ausgabe der Sendung ICH BIN EIN BERLINER beschäftigt sich mit dem Thema des illegalen Holzeinschlages in Brasilien. Holz, welches letztendlich auch in Europas Baumärkten landet, wird zu Höchstpreisen gehandelt und bildet den Grundstoff für viele Konflikte im Regenwald und den angrenzenden bewohnten Gebieten.
Der Filmemacher Frederik Subei dreht eine Dokumentation zum Thema und berichtet von seinem Projekt und den Schwierigkeiten der Kontaktaufnahme zu indigenen Stämmen im Regenwald.

6. März 2020 - Wir freuen uns bekannt geben zu dürfen, daß diese Ausgabe der Sendung ICH BIN EIN BERLINER nun für den Wettbewerb des europäischen Medienpreises CIVIS 2020 nominiert ist.

Erstaustrahlung 3.1.2020
Musikauswahl und redaktionelle Mitarbeit: Elle Fontaine
Moderator und Produzent: Raúl Gonzalez

Auf den Spuren deutscher Hörfunkgeschichte

multicult.fm Specials | 02.01.2020

Auf den Spuren deutscher Hörfunkgeschichte – Funkhaus Tour in der Nalepastrasse

Fotos: A. Kabisch, B. Gabrin

Funkhaustour in der Nalepastrasse

Das Symbol des Eisernen Vorhangs der im Kalten Krieg Europa teilte, war die Berliner Mauer.

Mit ihrem Fall 1989, geht für viele ein Traum in Erfüllung aber Millionen deutsche Ost- und West Bürger*innen stehen plötzlich auch vor der großen Herausforderung der Wiedervereinigung.

Die DDR wird mehrheitlich auf das westdeutsche System angepasst und das Zusammenwachsen stellt sich als langwieriger Prozess heraus, der seine Opfer verlangt. Wirtschafts-, aber auch Kulturgüter der DDR werden durch westdeutsches Angebot verdrängt oder ersetzt und geraten in Vergessenheit.

Ein Paradebeispiel dieses schwierigen Transformationsprozesses findet sich in der Radiogeschichte: Das Funkhaus Berlin in der Nalepastraße in Oberschöneweide war das Zuhause von Deutschlandsender, Berliner Rundfunk und Radio DDR 1. Sie sendeten aus einem der größten und besten Aufnahmestudios der Welt - ein Prestigeprojekt ostdeutscher Ingenieurskunst, in dem viele Musikgrößen ihre Alben aufgenommen hatten.

Das Areal an der Spree glich einer „kleinen Stadt in der Stadt“ mit tausenden Mitarbeiter*innen, die nicht nur in den Studios tätig waren, sondern auch in Kantinen, der Milchbar, der Poliklinik, der Sauna, den kleinen Buch- und Lebensmittelläden, in der Sparkasse, in der Poststelle oder beim Friseur.

Nach dem Mauerfall fanden die Sender ihre neue Zentrale in Potsdam - das Funkhaus Berlin fiel in einen Dornröschenschlaf.

Die Eigentümer - Berlin und die fünf neuen Bundesländer - ließen es zur „Nachwende-Geisterstadt“ werden. Sie verkauften die gesamten Immobilie für 350.000 € an ein Baumaschinenunternehmen - der Verkehrswert war auf 30 Millionen Euro geschätzt worden.

Die Sendung beschreibt in einer Zeitreise die Auf und Abs und die „Rettung“ des Funkhauskomplexes, denn zum Glück wird das Aufnahmestudio Eins heute wieder als europäisches Hörfunk-Juwel geschätzt.

Moderatorin Daniela Schmidt und Tontechniker Johann Ostertag begleiten uns in einer auditiven Funkhaustour durch die Schicksalsjahre des ehemaligen Machtzentrums des DDR-Hörfunks.

Erinnerungskultur im TeufelsBerg Opera Projekt

multicult.fm Specials | 31.12.2019

Erinnerungskultur im  TeufelsBerg Opera Projekt

Street Radio hosted bei StreetUniverCityn und Schlesische 27 im Kooperation mit multicult fm

Aus rund 15 Tausend, im 2.Weltkrieg zerstörten Häusern besteht der Teufelsberg in Berlin. Nur knapp unter der Oberfläche liegen Fundstücke, die die Geschichte von Krieg, Zerstörung und Wiederaufbau erzählen. Die Erinnerungskultur im TeufelsBerg Opera Projekt soll vor allem Jugendlichen helfen welche die Zerstörung ihrer Dörfer und Städte in Syrien, Afghanistan und anderen internationalen Kriegsschauplätzen miterleben mussten.

Wie konnte aus dem stark zerstörten Berlin eine lebendige Stadt werden? Diese Frage versucht das Street Radio Podcast special zu beantworten. Im Studio: Milena Kopper, Projektleitung mit Sabeth Kerkhoff der Ausstellung „Archivraum Teufelsberg Opera“, amir.kazkaz Musiker und Jasmin Habib: Moderation, Ludovico Siebert, Technik, Gió Di Sera aka Don Rispetto, Künstlerische Leitung

Im Blickpunkt: 30 Jahre Mauerfall - Kontrapunkt Special

multicult.fm Specials | 30.12.2019

Kontrapunkt Special 08.11.2019 - Im Blickpunkt: 30 Jahre Mauerfall - jetzt auf Radio multicult.fm

In der heutigen Kontrapunkt-Talkrunde trifft Wolfgang König die Publizistin Octavia Wolle und die Pädagogin Caroline Pötschke. Gemeinsam blicken Sie auf ihre Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Mauerfall vor 30 Jahren zurück - eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit!

Im Blickpunkt: 30 Jahre Mauerfall - CultureClash

multicult.fm Specials | 30.12.2019

CultureClash - Eine Französin in Berlin vor dem Mauerfall - www.multicult.fm

Eine Französin in Berlin vor dem Mauerfall

Wie war das Leben als Französin in Berlin vor dem Mauerfall?
Unser Gast Sandrine Castelot gibt uns in zahlreichen Erzählungen einen spannenden Einblick in ihre Jugendzeit in Berlin.
Um „30 Jahre Mauerfall" angemessen zu feiern, begegnen wir zudem der Künstlerin und Kuratorin Semra Savin, die uns auf eine Reise in ihre letzte Berliner Kunstausstellung im Kunstquartier Bethanien mitnimmt.

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