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Von der Oper zum Scheunentanz

„Grand Ole Opry“ in Nashville

Vor kurzem feierte die „Grand Ole Opry“ in Nashville, Tennessee, ihre 5000ste Bühnenshow.

Es begann am 26. Dezember 1925. Der Sender WSM gehörte damals einer Versicherung, die Buchstaben stehen für den Werbespruch „We shield millions“. Um möglichst viele potentielle Kunden zu erreichen, wollte man Unterhaltung produzieren. Gesagt, getan. Zuvor lief ein Opernprogramm und George D. Hay, der damals moderierte, fiel die Überleitung ein, die dem Programm den Namen gab, der es bis heute prägt: „And now we come to the Grand Ole Opry“.. Natürlich erwartete die Hörer kein Opernprogramm. Es war eine „Barn Dance Show“, Scheunen-Musik zu der man tanzen konnte: Country, Swing, Folk, oder Gospel. Dabei ist es geblieben.
Seit 1974 wird die Show in einer Konzerthalle mit 4.4000 Plätzen am Stadtrand von Nashville produziert. Das Ryman-Auditorium, ein historisches Gebäude in der Innenstadt, das den Musikerinnen und Musikern von 1936 an eine Heimat bot, war zu klein geworden.
Drei bis viermal wöchentlich findet die Show statt – bis die Pandemie zuschlug so gut wie immer ausverkauft. Wer will, kann gleich nebenan im Hotel wohnen und in der angeschlossenen Shopping Mall Geld ausgeben. Die Sendung würdigt die Geschichten der „Gand Ole Opry“ u.a. mit Loretta Lynn, Hank Williams und Vince Gill.