Radicale Douceur - Radikale Zärtlichkeit

In ihrer Musiksendung nimmt Meret Reh die multicult.fm-Hörer*innen immer am zweiten Freitag im Monat von 18 bis 19 Uhr eine Stunde lang mit auf eine Dampferfahrt über den großen Ozean der Gefühle – zwischen Herzschmerz, Rettungsringen, Flirts am Poolrand und bittersüßen Cocktails. Französischsprachige Songs über Sehnsucht, Wut, Trauer, Verlust, Hoffnung, Träume - und die Frage, ob das vermeintlich Universelle in Songs am Ende vielleicht doch sehr präzise und persönlich ist.

letzte Folgen

Radicale Douceur #5

Radicale Douceur - Radikale Zärtlichkeit | 10.09.2021

Hotter! Foto: Asta Haberbosch

Foto: Asta Haberbosch

Mit dieser Ausgabe „Radicale Douceur" erklären wir die Sommer- und Flirting-Season für eröffnet! Gemeinsam mit französischsprachigen Musiker*innen freuen wir uns auf den Geruch von Sommerregen, zertanzte Füße, Meersalz in den Haaren und natürlich die nächste Schwärmerei am Poolrand. Es wird heiß! Ab 18 Uhr auf multicult.fm.

Eine Wiederholung vom  11.6.21

Radicale Douceur #4

Radicale Douceur - Radikale Zärtlichkeit | 13.08.2021

Meret Reh sitzt auf Sandberg, dahinter Förderbänder vor sommerlich, dunkelblauem Himmel mit weissen Zirren

Foto: Moritz Hanfgarn

„Es gibt kein richtiges Leben im Falschen" wusste schon Adorno und mit ihm etliche französischsprachige Künstler*innen, die wir in dieser Folge Radicale Douceur hören. Thema ist in diesem Monat: Weltschmerz. Das Gefühl, das sich uns unweigerlich aufzwängt und im Zweifelsfall vereinnahmt, je mehr wir über die Welt und all ihre Unterdrückung, Ausbeutung und Gewalt, ihren Rassismus, Sexismus, Klassismus, Ableismus usw. wissen, erleben und selbst dazu beitragen. Wir sprechen darüber, ob Weltschmerz ein Luxusproblem ist und wir uns damit auf direktem Weg zum egozentrischen Weltbild befinden oder doch eher ein Ausdruck von Empathie und am Ende sogar eine Quelle, aus der Energie für Kämpfe und Aktivismus geschöpft werden kann. Ab 18 Uhr auf multicult.fm – mit guter Musik, etwas Poesie und viel Aufruf zur Rebellion.

Eine Wdh. vom 14.5.2021

Radicale Douceur #3

Radicale Douceur - Radikale Zärtlichkeit | 09.07.2021

Meret Rehs artsy selfie

In dieser Folge Radicale Douceur hören wir französischsprachige LGBTIQ-Künstler*innen only! Wir sprechen über Begehren, Stolz, Freiheit, Rebellion und Resilienz. Darüber, dass nicht-(hetero-)normative Liebesgeschichten in Songs anscheinend immer noch auf Verwirrung stoßen, wie lesbische Frauen in vielen Gesellschaften hypersexualisiert werden und warum das Konzept vom "Coming-Out" kritisch zu sehen ist. Außerdem geht es darum, wie die Pandemie unsere Beziehungs- und Lebensweisen normiert und vor allem marginalisierte Menschen ihrer safe spaces beraubt werden. Ab 18 Uhr auf multicult.fm.

Eine Wiederholung von 09.04.2021

 

Radicale Douceur #3

Radicale Douceur - Radikale Zärtlichkeit | 09.04.2021

Meret Rehs artsy selfie

In dieser Folge Radicale Douceur hören wir französischsprachige LGBTIQ-Künstler*innen only! Wir sprechen über Begehren, Stolz, Freiheit, Rebellion und Resilienz. Darüber, dass nicht-(hetero-)normative Liebesgeschichten in Songs anscheinend immer noch auf Verwirrung stoßen, wie lesbische Frauen in vielen Gesellschaften hypersexualisiert werden und warum das Konzept vom "Coming-Out" kritisch zu sehen ist. Außerdem geht es darum, wie die Pandemie unsere Beziehungs- und Lebensweisen normiert und vor allem marginalisierte Menschen ihrer safe spaces beraubt werden. Ab 18 Uhr auf multicult.fm.

 

Radicale Douceur #2

Radicale Douceur - Radikale Zärtlichkeit | 12.03.2021

Meret Reh in weisser Bluse, den Arm erhoben den Betrachter anblickend,  vor bewachsenen Innenhof-Häuserfassaden mit Fensterflächen

©Malou Kunz

In der zweiten Ausgabe von Radicale Douceur schauen wir, wie in französischsprachigen Songs über Abschied gesprochen wird und über die Frage, wie wir als Menschen mit Verlust, Trauer oder Wut umgehen können. Obwohl uns Abschied täglich und ein Leben lang begegnet, im Kleinen wie im Großen, scheinen viele Menschen nicht darin geübt, sich mit diesen Gefühlen aktiv auseinanderzusetzen.
Welchen Umgang können wir als Gesellschaft mit Verlust finden? Gerade in Zeiten von Corona, in denen wir besonders viel Abschied nehmen müssen: von Träumen, Plänen, Ritualen und Routinen, unbeschwerter Jugend und den vielen Menschen, um die nicht angemessen getrauert werden kann. Ist so etwas wie Abschluss überhaupt möglich? Oder sollten wir nicht viel mehr lernen, Zeit unseres Lebens mit Verlust und Trauer leben zu können?