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Latineando & onda info | 09.04.2021

In der heutigen Sendung haben wir zwei längere Beiträge für Euch. 2017 forderte der Deutsche Bundestag einstimmig die Bundesregierung auf, die schweren Menschenrechtsverbrechen in der Sektensiedlung Colonia Dignidad aufzuklären. Wenig später beschloß eine deutsch-chilenische Regierungskommission, eine Gedenkstätte in der sich mittlerweile Villa Baviera nennenden Siedlung zu errichten. Doch beides kommt nur schleppend voran, wie Ihr in unserem ersten Beitrag erfahrt.

Die Corona-Pandemie hat Deutschland fest im Griff. Das Land scheint aus dem Dauer-Lockdown nicht mehr herauszukommen. Und um die Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern, werden die Einschränkungen mit jeder Verlängerung verschärft. In Teilen Lateinamerikas ist das Gesundheitssystem schon lange an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gestoßen bzw. hat diese überschritten. Besonders hart trifft es indigene Gemeinschaften. Deshalb haben sich viele Indigene auf die traditionelle Medizin zurückbesonnen, um der Pandemie etwas entgegenzusetzen. In unserm zweiten Beitrag berichten wir, welche Ansätze dabei verfolgt werden.

Doch zuvor kommen noch drei Nachrichten aus El Salvador, Mexiko und Nikaragua.

Eine interessante halbe Stunde wünschen die ondistas.