Latineando & onda info

Im Format „Latineando – die spanischspachige Stunde" kooperiert multicult.fm mit onda vom Nachrichtenpool Lateinamerika e.V. Alle vierzehn Tage gibt es freitags von 8 bis 9 die beste spanischsprachige Musik und eine neue Folge von onda-info.

onda, das sind Reportagen, Magazinsendungen und Features über alles, was die lateinamerikanische Welt bewegt:

indigene Rechte und Frauenmorde in Mexiko ebenso wie queerer Cumbia aus Argentinien oder Ökotourismus in Costa Rica. Dabei arbeitet onda eng mit lateinamerikanischen KorrespondentInnen und nichtkommerziellen Radionetzwerken aus dem gesamten Subkontinent zusammen.
Alte Radiohasen, Lateinamerika-HeimkehrerInnen, engagierte Arbeitslose und Nachwuchs-JournalistInnen: es ist diese Mischung, die dafür sorgt, dass das Programm genau so bunt und hintergründig ist wie die AutorInnen selbst. Wer mitmachen will oder nur neugierig ist, schreibt einfach an onda@npla.de

 

En el Formato „Latineando – la hora española“ multicult.fm coopera con onda de la red Nachrichtenpool Lateinamerika e.V. Cada quincena os traemos la mejor música en español y la nueva emisión de onda-info.
onda: son reportajes, emisiones y artículos sonoros a cerca de todo aquello que mueve al mundo latinoamericano:

derechos de indígenas y femicidios en Méjico así como cumbia queer en Argentina o turismo ecológico en Costa Rica.
Para ello onda trabaja en conjunto con corresponsales latinoamericanós y redes de radio no comerciales de todo el subcontinente. Radioaficcionadós, repatriadós latinoamericanós, desempleadós comprometidós y periodistas de vocación: es esta la mezcla de la que surgen programas tan variopintos como sus autorós mismós. Entretanto unas 40 radios libres alemanoparlantes emiten el onda-info que aparece cada dos semanas. Además onda produce otros reportajes que al igual que el onda-info, pueden ser descargados de Internet - gratis, evidentemente!

letzte Folgen

onda-info 511

Latineando & onda info | 07.05.2021

Natajh is toj lanohemen

– das heißt Guten Tag und Herzlich Willkommen in der Sprache der Wichí, einer indigenen Gruppe aus dem Norden Argentiniens. Denn in diesem onda-info widmen wir uns ganz dem Thema der indigenen Gruppen des Landes.

Zu Beginn hören wir einen Beitrag aus dem nordargentinischen Chaco. Warum eine Auseinandersetzung mit der gewaltvollen Geschichte indigener Gruppen genau so wichtig für indigene Menschen ist, wie mit ihrer Kosomovision, berichtet der junge Leandro Suarez.

Weiter gehts mit Musik von der Mapuche Anahi Rayen Mariluan und ihrem Album Mankewenüy.

Passend dazu hören wir ein Interview, das Lola mit der Mapuche-Indigenen Llanquiray Painemal geführt hat. Sie berichtet von den Auswirkungen von Fracking, dem Erdgasabbau an Land, in indigenen Territorien in Patagonien und was die Umweltzerstörung dort mit unserem Leben in Europa zu tun hat.

In unserem letzten Beitrag gehts nochmal auf die staubigen Straßen der Provinz Chaco, wo wir uns fragen: Wie wirkt sich hier die Corona-Pandemie auf das Leben indigener Gruppen aus? Was hat der Anstieg rassistischer Diskriminierung gegen Indigene und die Abholzung von Urwäldern im Chaco mit der Pandemie zu tun?

Eine interessante halbe Stunde wünscht

euer onda-info Team

onda-info 510

Latineando & onda info | 23.04.2021

Wir haben diesmal ein echt buntes Mix aus mehreren hochinteressanten Meldungen und zwei Beiträgen.

Fracking ist ein Begriff, den viele kennen, aber von dem wenige wissen, was sich wirklich genau dahinter verbirgt. Dabei hat Fracking massive Auswirkungen auf uns alle und wird gerade im Globalen Süden weiterhin viel praktiziert. Lola hat mit dem argentinischen Wissenschaftler und Aktivisten Esteban Servat gesprochen, der die Seite „Ecoleaks" gründete und sich gegen Fracking einsetzt.

Doch unser Schwerpunkt liegt diesmal auf Honduras. Ein New Yorker Gericht hat am 30 März den Bruder des honduranischen Präsidenten wegen des Schmuggels von 185 Tonnen (!) Kokain zu lebenslanger Haft verurteilt. Neben einer Nota zu diesem Urteil senden wir ein Interview mit dem honduranischen Anwalt Joaquín Mejía, der erklärt, was das alles für das Verhältnis zwischen Honduras und den USA bedeutet.

Eine interessante halbe Stunde wünschen wir vom onda-info.

PS: In diesem Frühjahr ist eine Rundreise einer Delegation der zapatistischen Bewegung EZLN nach Europa geplant. Das europäische Solidaritätsnetzwerk organisiert und koordiniert diese Reise. Für die Reisekosten und die Logistik ist sehr viel Geld notwendig. Wenn ihr spenden wollt, könnt ihr das hier tun:

1.) Zwischenzeit e.V.
(gemeinnütziger Verein)
Bankleitzahl: 430 609 67
Konto-Nummer: 335 767 00
IBAN: DE91 4306 0967 0033 5767 00
BIC: GENODEM1GLS
GLS Gemeinschaftsbank
Stichwort: »Spende Delegation Zapatistas«

2.) Kaffeekollektiv Aroma Zapatista eG
IBAN: DE54 4306 0967 2039 2873 00
BIC: GENODEM1GLS
GLS Gemeinschaftsbank
»Spende Delegation Zapatistas«

onda-info 509

Latineando & onda info | 09.04.2021

In der heutigen Sendung haben wir zwei längere Beiträge für Euch. 2017 forderte der Deutsche Bundestag einstimmig die Bundesregierung auf, die schweren Menschenrechtsverbrechen in der Sektensiedlung Colonia Dignidad aufzuklären. Wenig später beschloß eine deutsch-chilenische Regierungskommission, eine Gedenkstätte in der sich mittlerweile Villa Baviera nennenden Siedlung zu errichten. Doch beides kommt nur schleppend voran, wie Ihr in unserem ersten Beitrag erfahrt.

Die Corona-Pandemie hat Deutschland fest im Griff. Das Land scheint aus dem Dauer-Lockdown nicht mehr herauszukommen. Und um die Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern, werden die Einschränkungen mit jeder Verlängerung verschärft. In Teilen Lateinamerikas ist das Gesundheitssystem schon lange an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gestoßen bzw. hat diese überschritten. Besonders hart trifft es indigene Gemeinschaften. Deshalb haben sich viele Indigene auf die traditionelle Medizin zurückbesonnen, um der Pandemie etwas entgegenzusetzen. In unserm zweiten Beitrag berichten wir, welche Ansätze dabei verfolgt werden.

Doch zuvor kommen noch drei Nachrichten aus El Salvador, Mexiko und Nikaragua.

Eine interessante halbe Stunde wünschen die ondistas.

onda-info 508

Latineando & onda info | 26.03.2021

Hallo und willkommen zum onda-info 508!

Das letzte onda-info stand ja ganz im Zeichen des Frauenkampftages – da mussten sich männliche Machthaber mal hinten anstellen. Deshalb kommt unser Beitrag zu den Wahlen in El Salvador erst jetzt. Das kleine zentralamerikanische Land blickt auf eine lange, gewalttätige Geschichte zurück. Ein zwölfjähriger blutiger Bürgerkrieg, dem Zehntausende zum Opfer fielen. Das Friedensabkommen 1992 brachte nur kurze Zeit Ruhe, durch Bandenkriminalität wurde El Salvador nach der Jahrtausendwende zu einem der Länder mit den weltweit höchsten Mordraten. Am 28. Februar waren dort Parlamentswahlen. Und in denen zementierte Präsident Nayib Bukele seine Macht.

Einige Leute denken ja gerade über den Osterurlaub nach. Urlaub unter Pandemiebedingungen – darf man das? Geht das überhaupt? Wir haben uns da mal an der mexikanischen Karibikküste umgehört. Obwohl die Corona-Pandemie auch Mexiko zum Teil hart trifft, gibt es dort kaum Reisebeschränkungen. Dementsprechend beliebt ist das Land bei Tourist*innen aus den USA, aber auch aus Kanada, Lateinamerika und Europa. Ihr hört einen Eindruck aus Tulum.

In unserem letzten onda-info zum 8. März hatten wir auch von dem Mord an der Transfrau Fabiola Ramirez berichtet. Nachdem lokale Medien vorschnell von einem Selbstmord redeten, hat der Staatsanwalt nun den Verdacht des „transfemicidio" bestätigt.

Am 22. März war der Weltwassertag. Im mexikanischen Oaxaca setzte sich der 42-jährige Fidel Heras Cruz seit Jahren für den Schutz des Flusses Río Verde ein, an dem eigentlich ein Staudamm gebaut werden sollte. Im Januar wurde Heras Cruz erschossen. Aus diesem Anlass senden wir ein Interview von Radio Corax mit Philipp Gerber über die Kampagne "Justicia para Fidel Heras Cruz" und die aktuellen Ereignisse am Río Verde.

onda-info 507

Latineando & onda info | 12.03.2021

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Hallo und herzlich willkommen zum onda-info 507, in dem wir uns ganz dem internationalen feministischen Kampftag widmen.

Überall auf der Welt wird der 08. März von Frauen begangen, die leben wollen. Die die Ungleichbehandlung von Frauen, Queers, Lesben, Inter, Trans und nonbinären Personen, die alltägliche und tödliche Gewalt gegen sie nicht mehr hinnehmen und zusammen für ihre Rechte eintreten. Wir hören Stimmen von Frauen aus Chile, Costa Rica, Mexiko, Argentinien.

Wir berichten von verschiedenen Veranstaltungen in Berlin, vom Gedenken an ermordete Frauen und Transpersonen in den Ländern Lateinamerikas, von Feminiziden, Polizeigewalt und Umweltzerstörung, aber auch von feministischen Allianzen gegen Kapitalismus und Patriarchat. Und warum ist der feministiche Kampftag eigentlich ausgerechnet der 08. März?

Am Ende unseres vielstimmigen 8M-ondas haben wir einen Beitrag über feministischen Rap in Costa Rica für euch. Darin erfahren wir von zwei Raperas Feministas, wieso Frauen und Queers das Mikrophon ergreifen um über ihre Kämpfe und Identitäten zu sprechen.

Eine spannende, feministische halbe Stunde wünscht euer Team von onda-info

* Wir wollen eine Triggerwarnung aussprechen, da dieses onda-info Schilderungen von Gewalt gegen Frauen und Transpersonen beinhaltet. Zu gegebenem Zeitpunkt werden wir im Audio eine weitere Triggerwarnung ansagen.