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morgen:magazin | 25.05.2016

Alkinoos Ioannidis kam 1969 in Nikosia (Zypern) zur Welt und wuchs in einer Künstlerfamilie auf. Neben dem Schulbesuch studierte er klassische Gitarre am Europäischen Konservatorium in Nikosia bevor er 1989 nach Griechenland ging und an der Schauspielschule des Nationaltheaters und an der philosophischen Fakultät der Universität Athen studierte. Als Schauspieler trat er zweimal in Hauptrollen bei den Festspielen im antiken Theater von Epidauros auf; 1993 in Samia von Menander und 1997 als Apollon in Alkestis von Euripides, außerdem gelegentlich in Film und Fernsehen.

Als Musiker hat er 12 Alben veröffentlicht, von denen die meisten in Griechenland Gold- oder Platinstatus erreichten. Seine Texte und seine Musik schreibt er selbst. Er arbeitete mit zahlreichen griechischen und internationalen Orchestern und griechischen Musikern zusammen, unter anderen Maria Farandouri. Seine Hauptinstrumente neben seinem Gesang sind die akustische und die elektrische Gitarre, jedoch spielt er auch Laute, Flöte und Rhythmusinstrumente. Seine musikalischen Einflüsse umfassen traditionale zyprische Musik, griechische Musik der letzten Jahrzehnte, byzantinische Musik, Musik des Nahen Ostens, klassische Musik sowie Rock und Jazz.

Das jüngste, 2014 erschienene, Album Mikri valitsa - Small Suitcase, ist all denen gewidmet, die ihren Ort verlassen müssen oder von ihm verlassen werden. Es enthält Anklänge an Rembetika, Gastauftritte von Maria Farandouri und SokratisMalamas und kombiniert klassische Streichinstrumente mit traditionellen Instrumenten. Nach dieser Veröffentlichung folgten zahlreiche Konzerte in Griechenland, Zypern, den USA und in verschiedenen europäischen Ländern. Dieser Tage ist er in Deutschland. Und heute im morgen:magazin bei multicult.fm.

Moderation: Udo Böhlefeld