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Kulturtipp: Das Feinste aus dem osteuropäischen Kino - im „FilmFestival Cottbus“

32. „FFC“ / Cottbusser FilmFestival

16 Preise im Gesamtwert von nahezu 70.000 EUR vergibt das inzwischen international bekannte Cottbusser FilmFestival, das sich den talentiertesten Kinomachern in Osteuropa widmet. Die internationale Jury vergibt Preise für den besten Spielfilm, beste Regie, beste SchauspielerIn, besten Kurzfilm. Vom 8.-13. November lädt das FilmFestival alle ein, die Herausragendsten unter den osteuropäischen FilmemacherInnen kennenzulernen oder wiederzusehen. In diesem Jahr hat das ukrainische Kino eine Sonderstellung – 13 Filme aus und 3 Filme über die Ukraine kommen auf die Leinwand. Außerdem werden in den Sektionen Schwerpunkte gesetzt – wie zum Beispiel im „Spotlight RO“ bekommt das schonunglos direkte rumänische Kino besondere Aufmerksamkeit. Eine neue Sektion „EcoEast“ konzentriert sich auf ökologische Themen. Mit dem FullDome-Programm im Cottbuser Raumflugplanetarium kann man Filme in einer 360 Grad-Projektion sehen und so eine immersive Erfahrung erleben.

Eröffnet wird das Festival mit der Tragikomödie „Luxemburg, Luxemburg“ des Regisseurs Antonio Lukich – eine Spurensuche zweier vollkommen unterschiedlicher Zwillingssöhne aus ukrainisch-serbischer Mischehe nach ihrem Vater. Die Genrevielfalt ist breit angesetzt, sie reicht von Bekir Bülbüls kontemplativem Roadmovie „Cloves and Carnations“, über die Weltpremiere der Tragikomödie „Kings of Rap“ von Myroslav Latyk, in der zwei Jugendliche aus der ukrainischen Provinz auf die schräge Bahn geraten, weil sie das Motiv ‚Gangsta-Rap‘ zu ernst nehmen und dem albanischen Polit-Thriller One of us, einer Referenz an den Film Noir, bis zur Mittelalter-Krimi-Trilogie „Melchior the Apothecary“, gedreht in der estnischen Hauptstadt Tallin. Unter den 213 Filmen des Wettbewerbs ist für jeden Geschmack garantiert was dabei.

Redaktion: Hilde Ottschofski