onda-info

Ab September 2011 kooperiert multicult.fm mit onda vom Nachrichtenpool Lateinamerika e.V. und präsentiert alle vierzehn Tage eine neue Folge von onda-info.

onda, das sind Reportagen, Magazinsendungen und Features über alles, was die lateinamerikanische Welt bewegt: indigene Rechte und Frauenmorde in Mexiko ebenso wie queerer Cumbia aus Argentinien oder Ökotourismus in Costa Rica. Dabei arbeitet onda eng mit lateinamerikanischen KorrespondentInnen und nichtkommerziellen Radionetzwerken aus dem gesamten Subkontinent zusammen.

Alte Radiohasen, Lateinamerika-HeimkehrerInnen, engagierte Arbeitslose und Nachwuchs-JournalistInnen: es ist diese Mischung, die dafür sorgt, dass das Programm genau so bunt und hintergründig ist wie die AutorInnen selbst. Wer mitmachen will oder nur neugierig ist, schreibt einfach an onda@npla.de

 

A partir del septiembre de 2011 multicult.fm coopera con onda de la red Nachrichtenpool Lateinamerika e.V. y presentará cada quincena la nueva emisión de onda-info.

onda: son reportajes, emisiones y artículos sonoros a cerca de todo aquello que mueve al mundo latinoamericano: derechos de indígenas y femicidios en Méjico así como cumbia queer en Argentina o turismo ecológico en Costa Rica.

Para ello onda trabaja en conjunto con corresponsales latinoamericanós y redes de radio no comerciales de todo el subcontinente. Radioaficcionadós, repatriadós latinoamericanós, desempleadós comprometidós y periodistas de vocación: es esta la mezcla de la que surgen programas tan variopintos como sus autorós mismós. Entretanto unas 40 radios libres alemanoparlantes emiten el onda-info que aparece cada dos semanas. Además onda produce otros reportajes que al igual que el onda-info, pueden ser descargados de Internet - gratis, evidentemente!

letzte Folgen

onda-info | 17.10.2014

Mexiko qué país... Seit kurzem steht fest: Von den 43 gewaltsam verschwundenen Studenten aus Ayotzinapa sind höchstwahrscheinlich nur noch Knochen und Asche erhalten. Nicht nur im Land selbst gehen die Proteste weiter. Auch in Berlin haben sich am 31. Oktober Aktivistinnen und Aktivisten vor der mexikanischen Botschaft versammelt. An diesem Tag beginnen traditionell die Feierlichkeiten für den Dia de los Muertos, den Tag der Toten, einen der wichtigsten mexikanischen Feiertage. Radio onda war vor Ort.

Auch für unserem zweiten Beitrag in diesem onda-info bleiben wir Mexiko. Noch auf einem ganz anderen Gebiet als der Gewalt gegen Unschuldige hat das Land Rekordzahlen zu vermelden: Bei Fettleibigkeit und Diabetes Raten. Doch die Mexikanerinnen und Mexikaner wiegen nicht nur zu viel - ihre schlechte Ernährung hat auch etwas mit ihrer Armut und der Macht großer Konzerne zu tun. Wir sprachen mit einem Ernährungswissenschaftler, der anders als seine meisten Kollegen auch in die Armenviertel von Mexiko Stadt geht.

Viel Spaß beim Hören - auch wenn es diesmal keine erfreulicheren Themen gibt - was ist schöner, als an einem grauen, kalten Novemberabend mit Tee oder Tequila dem neuen onda-info zu lauschen...'

onda-info | 19.09.2014

Auf Lateinamerikas indigene Völker angesprochen, denken die meisten wahrscheinlich zunächst an die Nachfahren von Inkas, Mayas und Azteken und an Länder wie Peru, Bolivien, Ecuador oder Mexiko, und Guatemala.

Aber auch in Costa Rica gibt es eine Vielzahl sogenannter Indígenas. Oft sind es nur ein paar Tausend Menschen. Wegen ihrer geringen Zahl und der oft entlegenen Territorien, in denen sie leben, ist es selbst vielen Costa Ricanern kaum bewusst, dass es sie überhaupt gibt. Der Staat hatte seinen Indígenas in den 70er Jahren ?Reservate? zugewiesen und sie dort in der Folge weitgehend ignoriert. Siedler haben dagegen indigenes Land annektiert. Seit die Bevölkerungszahl des Landes stark anwächst und Regierungen das Land mit Strassen, Staudämmen, Tourismusprojekten und exportorientierter Landwirtschaft entwickeln wollen, kämpfen Costa Ricas Indígenas mehr denn je um ihre kulturelle Identität, um ihr Land, Ihre Sprachen und ihre Existenz.

Nicht ganz so weit reisen mussten wir um für Euch einen Ausflug zu machen in die Welt des Tangos. Maia Castro sang Ende August in Berlin begleitet von ihrem musikalischen Trio. Wir trafen uns mit ihnen zu einem Gespräch.

onda-info | 16.05.2014

Zunächst bringen euch zwei Meldungen auf den neusten Stand, was in Chile gerade so geht - zwei Monate nachdem die Sozialdemokratin Michelle Bachelet wieder als Präsidentin im Amt ist. Danach geht's ab ins World Wide Web. Wie ist es eigentlich mit dem Zugang zum Internet in Lateinamerika bestellt? Auch für uns Radiomacherinnen und Macher keine unwichtige Frage! Weiter geht's nach Mexiko. Am 27. April jährte sich zum vierten Mal die Ermordung der Menschenrechtsaktivisten Bety Cariño und Jyri Jaakkola - doch bis heute herrscht Straflosigkeit. Auch für unseren zweiten Beitrag bleiben wir in Mexiko. La casa de Todos y Todas, ein Haus für alle! Diese soziale Zentrum wurde im Jahr 2000 in Monterrey eröffnet. Doch vergangenes Jahr wurde es mutwillig zerstört. Wir sprachen mit Fernando Yanez Munoz, Mitbegründer des Casa und seit den siebziger Jahren politisch aktiv über die Situation. Danach geht es nach Nicaragua. Hier zementiert Präsident Daniel Ortega seine Macht - auch über die Medien. Und profitiert dabei von venezolanischen Petrodollar.

Wir wünschen euch eine spannende halbe Stunde mit dem onda-info!

Immer wieder und erneut: Viel Spaß beim Hören!

onda-info | 25.04.2014

Diesmal haben wir dank tatkräftiger Hilfe einen Haufen sehr unterschiedlicher Nachrichten für euch: Wir informieren euch, wie die Richterin, die in Guatemala Ríos Montt verurteilt hat nun vom Dienst suspendiert wurde. Dieses Vorgehen scheint sich öfters zu wiederholen in verschiedenen lateinamerikanischen Ländern, wenn es um die Verurteilung der Verbrecher der Militärdiktaturen geht: wie zum Beispiel die Richterin Mota in Uruguay. Des weiteren hört ihr eine Nachricht zur aktuellen Krebsforschung in Argentinien.

In Mexiko gibt es Proteste gegen ein geplantes restriktives Telekommunikationsgesetz; in Paraguay wurde dafür ein Hungerstreik nach sage und schreibe 58 Tagen beendet. Zu den Foltervorwürfen im Jugendknast in Uruguay wird gleich noch was gesagt.

Und nach so vielen kurzen Nachrichten gibt es im zweiten Teil zur Belohnung noch einen langen, entspannten Ausflug an die kolumbianische Karibikküste, in den Chocó, wo ein paar Aussteiger ein schickes alternatives Wohnprojekt aus dem Urwald gestampft haben.

Immer wieder und erneut: Viel Spaß beim Hören!

onda-info | 04.04.2014

In dieser Radiosendung dreht sich alles um das Radio - reiner Selbstzweck, könnte man meinen. Aber wir werden ja nicht müde darauf hinzuweisen, dass in Lateinamerika Radio wirklich noch gehört wird und vor allem die Gemeinderadios dort auch eine wichtige soziale Funktion haben - zum Beispiel in Mexiko.

Aus unserer Reihe über Community Medien in Lateinamerika haben wir einen Beitrag aus dem umkämpften mexikanischen Bundesstaat Guerrero. Wer sich dort gegen die Großgrundbesitzer, Kartelle oder Soldaten zur Wehr setzt, lebt gefährlich. Immer wieder werden Menschenrechtsverteidiger, Mitglieder indigener Gemeinden oder Ökoaktivisten umgebracht. Trotz dieser schwierigen Voraussetzungen gehen auch in Guerrero Menschen in Freien Radios auf Sendung, wie in der Kleinstadt Tixtla.

Obwohl der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto seinen Wahlsieg nicht zuletzt den privaten Medienkonzernen zu verdanken hat, wurde der Artikel 28 der mexikanischem Verfassung überarbeitet. Dieser Artikel regelt, unter welchen Bedingungen Lizenzen vergeben und wie Telekommunikationsnetze und Rundfunkanstalten betrieben werden. Miguel Vasquez koordiniert die Kommunikationsabteilung der im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca ansässigen NGO EDUCA und erklärt, welche wesentliche Neuerungen die Verfassungsänderung bringt.

Vorher aber eine Nota über die Versuche reaktionärer Kreise in Uruguay, weitere Enthüllungen über die Militärdiktatur zu verhindern. Währenddessen wird Argentinien zum Satellitenstaat!

Viel Spaß beim Hören!