Jacqueline Roussety im Gespräch mit dem wandlungsfähigen und auffällig besonderen Theater-Film- und Fernsehschauspieler Johan von Bülow

KULTour | 09.06.2017

Kultour

Seit über 20 Jahren ist Johan von Bülow sowohl auf den Brettern, die die Welt bedeuten ein gefeierter Schauspieler, wie auch in Filmen wie „Nach fünf im Urwald“, „Mein blinde Date mit dem Leben“, und den Dramen, wie „Elser“, „Im Labyrinth des Schweigens“, oder dem internationalen Erfolg „Frantz“ des französischen Regisseurs Francois Ozon.

In vielen Tatorten prägt er mit seinem intensiven Spiel die gesamte Szene, und große Beliebtheit erreichte er in der Serie „Mord mit Aussicht“ als Bürgermeister von Hengasch. Zudem ist er Sprecher vieler Hörbücher, so z.B. als Sherlock in der gleichnamigen CD-Reihe und tritt immer wieder mit verschiedenen Orchestern auf, unter anderem mit den Düsseldorfer Symphonikern, und tourt mit seinem beliebten Loriot-Abend „Der ganz offene Brief“ durch die Republik.

Wie beeinflussen ihn Rollen wie z. B. der traumatisierte Kriegsheimkehrer Sebastian im historischen Dreiteiler „Das Adlon“, oder der Staatsanwalt Otto Haller in der Aufarbeitungsgeschichte über Fritz Bauer, „Im Labyrinth des Schweigens“, bei der es um die Vorgeschichte der Frankfurter Ausschwitzprozesse geht? Mit seiner Rolle des Gestapo Chefs Müller im Elser spiegelt er erschreckend genau und perfide wieder, dass Krieg unweigerlich das Böse im Menschen hervorbringt. 

Wie genau sieht seine Arbeit als Schauspieler aus? Was zeichnet ihn als Künstler aus und wieviel Aufklärung und Verantwortung trägt man als Mensch des öffentlichen Lebens? Inwieweit beeinflusst die momentane politische Entwicklung in Deutschland die Film- und Fernsehwelt? Diese und viele weitere spannende Diskussionspunkte in der Sendung!

Redaktion und Moderation: Jacqueline Roussety, Nina Schröppel

Technik: Giorgio, Dirk Glatzer

Kontakt: Johan von Bülow: www.meistersingerkonzerte.de/acts/buelow

Schauspieler Johan von Bülow: www.studlar.de