Deutsche Akademie für Fernsehen e.V.

KULTour | 01.12.2017

Kultour

In meiner Kultursendung am 01.12. um 09 Uhr geht es um die „Deutsche Akademie für Fernsehen e.V.“. Diese wurde im Dezember 2010 gegründet. Sie versteht sich als Stimme der Kreativen des Deutschen Fernsehens, denen sie auch mehr Sichtbarkeit verschaffen will. Derzeit sind ca. 800 Fernsehschaffenden aller Sparten bereits eingetreten, und es werden immer mehr.

So einen Verein mit seinen vielzähligen Veranstaltungen zu organisieren und auf dem Laufenden zu halten, bedeutet selbstverständlich auch Arbeit – und zwar nicht zu knapp, was meine beiden Studiogäste mit ziemlicher Sicherheit bestätigen können. Zu Gast im Studio bei Radio multicult.fm:

Chun Mei Tan: Sie ist die stellvertretende Vorsitzende für die Sparte „Agentur“. Sie arbeitet als Schauspielerin und leitet die Agentur Goldbaum-Management, in der sie als Agentin die Karrieren von über 40 Theater- und FilmschauspielerInnen betreut. Zudem bietet sie regelmäßig Coachings für Castings an. Mit der staatlich anerkannten Ausbildung als Business-Coach organisiert sie außerdem interaktive Workshops, beispielsweise für Managerberufe.

Stefan Lukschy: Er ist der Vorstand der Sektion „Regie“. Er studierte zunächst Musikwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Publizistik an der Freien Universität Berlin, 1970 ging er an die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Noch während seines Studiums begann die Zusammenarbeit mit Loriot, die sich über die Jahre hinweg weiter entwickelte. Seit Ende der 1970er Jahre arbeitet Stefan Luschky als freier Autor und Regisseur für Kino und Fernsehen.

Die Deutsche Akademie für Fernsehen lädt in regelmäßigen Abständen zu öffentlichen Veranstaltungen ein, die sich kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Themen im audiovisuellen Bereich widmet; durchgeführt unter der Leitung von Mitgliedern des Vereins oder entsprechend beauftragten Experten.

In Kooperation mit dem Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz, findet vom 4. bis 10. Dezember im Rahmen der Babylon die Filmreihe „Wallraff: Wanted“ statt. Seine Filme aus den 1970ern bis in die Jetzt-Zeit gewähren einen ungeschminkten Einblick in Arbeitswelten und Realitäten bundesdeutscher, jüngster Geschichte und Gegenwart und bieten viel Stoff zu Diskussionen an.

Am 6. Dezember wird der preisgekrönte Film „Glaubenskrieger“, Regie: Till Schauder, gezeigt. Im Anschluss daran wird zu einer Diskussionsrunde eingeladen.

Weitere Infos:

www.deutscheakademiefuerfernsehen.de

www.babylonberlin.de