KULTour

KULTour : eine Sendung geschaffen für eine Stadt wie Berlin! Eine Stadt mit buntem und vielfältigen kulturellen Ambiente, in der Kultur gelebt wird - aber auch vieles unentdeckt bleibt. Wir wollen den Berlinern und Brandenburgern informativ und spannend das stetig wechselnde Berliner Kulturprogramm nahebringen und sie zu eigenen Touren in die kulturelle Vielfalt anregen. Seien es Theaterbesuche, Events, Konzerte, Festivals oder auch Museumsbesuche - eben all das, was im Zeichen von Kultur steht. In unserer einstündigen Sendung sollen auch spannende Bücher und/oder Filme aus der ganzen Welt vorgestellt werden. Alles umspielt von ausgewählter Weltmusik.

letzte Folgen

KULTour | 23.06.2017

In der kommenden Kultursendung stehen zwei äußerst begabte und sehr junge Musiker, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen, im Fokus.

Leon Trebe, der schon seit Jahren singt, diverse Auftritte hatte und eigene Veröffentlichungen produziert, wird berichten, wie er sich seinen ganz persönlichen Weg als Künstler Stück für Stück erobert und sehr geradlinig verfolgt. Er ist 17 Jahre jung und kann sich mittlerweile seine Musiker aussuchen!

Und einer seiner Musiker ist der Gitarrist und Bassist Tim Jonathan. Er ist 19 Jahre jung und wie Leon hat auch er schon als Kind mit der Musik begonnen. Er spielt sowohl in der Band St. Louis, wie auch jetzt immer wieder als Gastmusiker gemeinsam mit Leon. Er komponiert zudem eigene Songs, die auch in Zukunft von Leon gesungen werden. Und beide singen und spielen diverse Songs live hier bei uns im Studio!

Leon gibt am 23. 6. sein zweites Konzert unter anderem mit den Musikern Tim Jonathan, Werner Bettge und Lilly Demmer.

Wo? Im Divan in der Nehringstrasse 8 in 14059 Berlin-Charlottenburg.

Wann? Um 20 Uhr.

Redaktion und Moderation: Jacqueline Roussety

Technik: Dirk Glatzer

Jacqueline Roussety im Gespräch mit dem wandlungsfähigen und auffällig besonderen Theater-Film- und Fernsehschauspieler Johan von Bülow

KULTour | 09.06.2017

Kultour

Seit über 20 Jahren ist Johan von Bülow sowohl auf den Brettern, die die Welt bedeuten ein gefeierter Schauspieler, wie auch in Filmen wie „Nach fünf im Urwald“, „Mein blinde Date mit dem Leben“, und den Dramen, wie „Elser“, „Im Labyrinth des Schweigens“, oder dem internationalen Erfolg „Frantz“ des französischen Regisseurs Francois Ozon.

In vielen Tatorten prägt er mit seinem intensiven Spiel die gesamte Szene, und große Beliebtheit erreichte er in der Serie „Mord mit Aussicht“ als Bürgermeister von Hengasch. Zudem ist er Sprecher vieler Hörbücher, so z.B. als Sherlock in der gleichnamigen CD-Reihe und tritt immer wieder mit verschiedenen Orchestern auf, unter anderem mit den Düsseldorfer Symphonikern, und tourt mit seinem beliebten Loriot-Abend „Der ganz offene Brief“ durch die Republik.

Wie beeinflussen ihn Rollen wie z. B. der traumatisierte Kriegsheimkehrer Sebastian im historischen Dreiteiler „Das Adlon“, oder der Staatsanwalt Otto Haller in der Aufarbeitungsgeschichte über Fritz Bauer, „Im Labyrinth des Schweigens“, bei der es um die Vorgeschichte der Frankfurter Ausschwitzprozesse geht? Mit seiner Rolle des Gestapo Chefs Müller im Elser spiegelt er erschreckend genau und perfide wieder, dass Krieg unweigerlich das Böse im Menschen hervorbringt. 

Wie genau sieht seine Arbeit als Schauspieler aus? Was zeichnet ihn als Künstler aus und wieviel Aufklärung und Verantwortung trägt man als Mensch des öffentlichen Lebens? Inwieweit beeinflusst die momentane politische Entwicklung in Deutschland die Film- und Fernsehwelt? Diese und viele weitere spannende Diskussionspunkte in der Sendung!

Redaktion und Moderation: Jacqueline Roussety, Nina Schröppel

Technik: Giorgio, Dirk Glatzer

Kontakt: Johan von Bülow: www.meistersingerkonzerte.de/acts/buelow

Schauspieler Johan von Bülow: www.studlar.de

Theatertreffen im Berliner Festspielhaus

KULTour | 02.06.2017

Kultour

Jacqueline Roussety und Eike Gebhardt lassen heute das Theatertreffen 2017 im Berliner Festspielhaus Revue passieren.

(ursprünglich geplanter Sendetermin: 26.05.17)

Network for Teaching Entrepreneurship (NFTE)

KULTour | 19.05.2017

Kultour

Ist jeder Mensch ein Unternehmer - seines Lebens?

In Deutschland haben Unternehmer keinen guten Ruf - oft haftet Ihnen der Ruf an, profitgierige Ausbeuter zu sein. Andere Kulturen sehen das gelassener, und es gibt Gesellschaften, in denen - umgekehrt - die uns vertraute Angestelltenmentalität unvorstellbar wäre, schon deshalb, weil dort die zahllosen Institutionen fehlen, mit denen wir unsere Gesellschaften stabilisieren.

Aber auch hierzulande gab es einst ein Ideal - befördert von der Aufklärung im 18. Jahrhundert, dass der Mensch sein Leben in die eigene Hand nehmen könnte und sollte, denn keine Autorität - weder Gott noch Fürst noch eine angebliche menschliche Natur - könnte oder dürfte uns befehlen, wie wir zu leben haben. Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen, hieß das Motto der Aufklärung: Wir gestalten unser Schicksal selber - jedenfalls soweit es die Umstände es erlauben und ermöglichen: Der mündige Mensch ist der Unternehmer seines Lebens.

Um dieses Ideal möglichst früh in Kopf und Herzen junger Bürger zu pflanzen, hatte sich eine Organisation mit dem Kürzel NFTE gegründet: Network for Teaching Entrepreneurship. Dabei geht es nicht nur ums wirtschaftliche Unternehmertum, sondern umfassend um das Persönlichkeitsideal der Selbständigkeit.

Wir haben zwei der bekanntesten Ideengeber eingeladen:

Prof. Wolf Dieter Hasenclever, Professor für Wirtschaftsethik, Entrepreneurship und Nachhaltigkeit an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Schwerin,

und Prof. Sven Ripsas von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

von und mit Eike Gebhardt

KULTour | 05.05.2017

Kultour

Heute gibt es eine Kulturreise durch den Literarischen Salon von Britta Gansebohm.

Besonders hier in Berlin können wir auf eine mehr als traditionsreiche Salonkultur zurückblicken, legendär der von Rahel Varnhagen gegründete Salonbetrieb Mitte des 18. Jahrhunderts in der Jägerstrasse.

Genau diese Tradition der Salonkultur hat sich Britta Gansebohm als Lebensprojekt und Leidenschaft vor über 20 Jahren zu Eigen gemacht. Damit führt sie eine Tradition fort, und präsentiert seitdem internationale und nationale SchriftstellerInnen und Schriftsteller. Bekannte und preisgekrönte AutorInnen und Autoren hatten genau hier im „Literarischen Salon“ ihre ersten Lesungen vor einem größeren Publikum.

Gäste: Britta Gansebohm, Sally Mc Grane, die auch aus ihrem Buch „Moskau nach Mitternacht“ (Europa Verlag)  lesen wird, und zum anderen Prof. Dr. Gernot Wolfram, selbst Autor vieler Werke und Journalist. Gemeinsam werden wir über diesen sehr erfolgreichen Salonbetrieb und die Arbeit und das Management drumherum reden und diskutieren.

Wiederholung: Dienstag, 09. Mai um 18 Uhr

Redaktion: Jacqueline Roussety, Nina Schröppel.

Technik: Dirk Glatzer

Weitere Infos unter: www.salonkultur.de

Britta.gansebohm@salonkultur.de

Wiederholung: Dienstag, 09. Mai um 18 Uhr