mc Plaza Archiv

Jamsession-Reihe mit Mukarabu

Samstag, 14.01.17, - Samstag, 10.06.17

Die „multicult Plaza" bietet einen Rahmen zum Kennenlernen und Einbinden von geflüchteten MusikerInnen von bzw. in Berliner Musikgruppen und Bands.

Aus einer Begegnung von Geflüchteten mit der Gruppe MUKARABU ist eine verbindliche Verabredung zum gemeinsamen Jammen entstanden.

Die JamSessions finden regelmäßig im Café der Flüchtlingsunterkunft Tempelhof statt. Mitschnitte und Ergebnisse werden in unserem Programm gesendet.

Jammen zum Kennenlernen

Jamsession mit Mukarabu

©multicult.fm

Am 10.12.16 zwischen 16:00- 18:00 Uhr werden Musikerinnen und Musiker der Gruppe Mukarabu und Gäste im Begegnungscafe Tempelhof (THF Cafe) eine erste "öffentliche Probe" abhalten.

Geleitet von Undine Barge, Musikerin und Bandcoach, werden Stücke aus dem Genre Weltmusik gespielt. Musikerinnen und Musiker mit oder ohne Migrationshintergrund, insbesondere aus dem Kreis der geflüchteten Menschen, werden sich mit oder ohne Instrumente musikalisch beteiligen.

Präsentiert und medial begleitet von der multicult Plaza, werden diese "öffentlichen Proben" in Zukunft regelmäßig mit wechselnden Musikern jeweils am zweiten Samstag im Monat von 16:00-18:00 im THF Cafe stattfinden.

StartUp Contest für Geflüchtete & Preisverleihung am 28.Oktober 2016

Spenden an Flüchtlingskinder für einen guten Start in der Willkommensklasse!

© Al Ard

Vielen Flüchtlingsfamilien fehlen die finanziellen Mittel um ihren Kindern die nötigen Schulsachen zu kaufen. Mit einer Sach- oder Geldspende können wir den hilfebedürftigen Kindern den Schulanfang enorm erleichtern!

Spende mit dem Betreff „ Bildung" an:
multicult Radio und Medienproduktionen gUG
Bank für Sozialwirtschaft AG
BIC BFSWDE33BER
IBAN DE63100205000001205800
oder per Paypal

Sachspenden können ab dem 4.01.2016 persönlich abgegeben werden im:
Haus der Jugend, Reinickendorfers. 55, 13347 Berlin, Mo-Fr. 14-18 Uhr

Benötigt werden: Schulranzen, Stiftmäppchen, Stifte, Schulhefte, Schulbücher, Zeichenblöcke, Taschenrechner, Bastelsachen, Kinderbücher, Malbücher etc..

Radio multicult.fm Kooperationspartner Al Ard www.al-ard.de
Im Fokus der gemeinnützigen Organisation Al Ard stehen internationale Hilfsaktionen, wie z.B. der Spendentransport ins Flüchtlingscamp nach Calais im September, Sprach- und Integrationskurse für Flüchtlinge aus dem arabischen Sprachraum sowie ein arabisch-deutsches Ratgeber – und Kulturmagazin.Im Rahmen sämtlicher Aktivitäten der Al Ard gUG wird großer Wert auf interreligiösen Dialog gesetzt.

 

Begegnungszone Bergmannstraße multicult.fm Sondersendung

Morgenmagazin

Als eines von drei Modellprojekten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt soll die Bergmannstraße in eine „Begegnungszone" umgewandelt werden.

Bürgerbeteiligung hier: www.begegnungszonen.berlin.de

Die Bergmannstraße in Kreuzberg ist eine bekannte und sehr beliebte Straße in Berlin - leider auch bekannt für ihre vielen Verkehrsprobleme. Nach Zählungen der Verkehrslenkung Berlin sind hier täglich bis zu 6000 Radfahrer unterwegs, sowie unzählige Autos und Fußgänger. Ihr Aufeinandertreffen ist nicht immer ganz friedlich. Autofahrer parken in zweiter Reihe, weil die regulären Parkplätze von Dauerparkern blockiert sind. Radfahrer müssen den sich öffnenden Autotüren und parkenden Hindernissen oft genug mit einem spontanen Slalom ausweichen – und schlängeln sich dann durch den Fußgängerverkehr.

Elgin Hertel hat mit Lokalpolitikern und Gewerbetreibenden gesprochen und informiert in der Sondersendung über Hintergründe, Positionen und Einschätzungen.

Charity-Kiez-Bingo für multicult.fm im SO36 am 13.10.15

Die Bingo–Saison im SO 36 wurde mit einem Spiel-Abend zu Gunsten unseres Radios eröffnet. Die Spenden für die Bingoscheine gingen an das gemeinnützige Weltkulturradio multicult.fm und werden zur Etablierung eines Sendeformates für Flüchtlinge mit Flüchtlingen eingesetzt.

Wir alle hatten viel Spass mit dem Moderatorenduo Inge Borg & Gisela Sommer und der Wild Flamingo Bingo Band und danken den gutgelaunten Bingospielern, sowie dem tollen SO 36 Team für die Unterstützung!

Plastiktütenfreier Tag Berlin am 3.07.2015

Plastiktütenfreier Tag Berlin am 3.07.2015

Radio multicult.fm goes green
als Medienpartner für die Aktionswoche vom 3.-10. Juli 2015

Eine Plastiktüte erscheint klein und unbedeutend, doch die Masse macht‘s. Allein in Berlin werden täglich über 600.000 Plastiktüten verbraucht, die die Umwelt belasten und dem Klima schaden. Von der Produktion bis zur Entsorgung setzt die Plastiktüte viele klimaschädliche Gase frei. Landet sie in der Umwelt, braucht sie bis zu 400 Jahre, bis sie verrottet ist.

 Unter dem Motto “Ohne Plastiktüte geht’s auch!” rufen wir zum 3. Juli 2015, dem Internationalen Plastiktütenfreien Tag, und mit weiteren Aktionen dazu auf, nur mit Mehrwegtaschen einzukaufen.

  • Aktionsfest am 3.7.2015 12-19 Uhr am Alexanderplatz in Berlin: u.a. Modeschau zum BagUp Fashion AWARD, Talk mit Politiker/innen, interaktive Aktionen & Infostände
  • Über 100 Berliner Geschäfte machen mit beim Plastiktütenfreien Tag
  • Aktionswoche 3.-10. Juli 2015 mit Veranstaltungen zum Thema „Plastik(tüten)frei Einkaufen“

Mehr Infos:

plastiktuetenfreiertag.de

www.facebook.com/mehrwege

"Der Plastiktütenfreie Tag Berlin" bei Facebook

www.mehrwege-im-klimaschutz.de

www.klimaschutz.de

 

Der Plastiktütenfreie Tag wird organisiert von LIFE e.V. im Rahmen der Kampagne „Mehr Wege als Einweg im Klimaschutz“. Das Projekt wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Die multicult Plaza, ein Marktplatz der Interkultur

Die multicult Plaza, ein Marktplatz der Interkultur

Teilhabe an der Gesellschaft setzt selbstbestimmten und kritischen Umgang mit Medien voraus. Diesen bei Menschen aller sozialer Schichten und ethnischer Herkunft zu ermöglichen ist Ziel des Projektes „Muticult Plaza".
Digital, aber auch Live und in Farbe!
In dem Café on Air vor dem gläsernen Studio werden Gäste multimedial „bewirtet": mit interaktivem Radio-Hören, internationaler Presse und einem Flatscreen-Nachrichtenticker.
Bei call-in Formaten oder Umfragen werden sie direkt in die laufende Sendung geschaltet .
Ein mobiles Aufnahmestudio in der RadioBox ermöglicht es jedem/r die eigene Meinung zu bestimmten Themenbrennpunkten, Musikwünsche oder Botschaften in alle Welt aufzuzeichnen.

Hier entsteht ein „Dorfplatz", der sich den Herausforderungen der Metropole Berlin stellt und alle Bewohner und Gäste in einer gemeinsamen Suche nach Antworten und Lösungen vereint.
Nach dem Motto:come together.live together.broadcast together.

Das Projekt multicult Plaza sucht Partner und Sponsoren
Informationen oder Anfragen
Mail an: gabrin@multicult.fm (Geschäftsführung)

Junge Kulturreporter

Erfolgreicher Abschluss des Projektes "Junge Kulturreporter"

Gefördert durch Mittel des Berliner Projektfonds für Kulturelle Bildung hat Radio multicult.fm zusammen mit seinen Kooperationspartnern, der Otto-Hahn-Schule aus Neukölln und der Hector-Peterson-Schule aus Kreuzberg, von März 2014 bis März 2015 das Projekt "Junge Kulturreporter" durchgeführt. Einblicke in die Projektarbeit gibt es hier:

multicult.fm presents: KulturBilder Vol. 19

Das KULTour spezial am 15.02.15 war der Mitschnitt der Veranstaltung KulturBilder Vol. 19 "medien@kulturelle_bildung" am 12.02.15 im Podewil. Hier gibt es die Sendung zum Nachhören als Podcast:

1. Stunde
diese Sendung zum Nachhören bei Mixcloud
2. Stunde
diese Sendung zum Nachhören bei Mixcloud

Klubreihe zur Kulturellen Bildung: medien@kulturelle_bildung

KulturBilder Vol. 19

© Kulturprojekte Berlin + multicult.fm

Donnerstag, 12.02.15 | 19:00 Uhr | Podewil | Eintritt: frei

Das multicult.fm Projekt "Junge Kulturreporter" ist eines der vielen Berliner Projekte, das nur mit Hilfe von Fördermittel aus den Berliner Projektfonds für Kulturelle Bildung realisiert werden konnte.

Reicht aber den Schulklassen der Hector Peterson und der Otto Hahn Oberschulen die innerhalb des Projektes erworbene Medienkompetenz, oder ist das nur ein Tropfen auf den heissen Stein? Sind die Unterschiede zwischen den jungen Facebooknutzern aus Berlin Neukölln und denen aus der Kasbah in Kairo direkt proportional zum Bruttosozialeinkommen der Eltern? Die Antworten dürften überraschend sein und zu dieser "Bestandsaufnahme mit Ausblick" laden die Kulturbilder ein:

Im ersten Teil des Abends präsentieren sich ab 19.00 Uhr drei ganz unterschiedliche Projekte: Jugendliche der Hector-Peterson-Schule und der Otto-Hahn-Schule bieten Einblick in ihre Arbeit mit Radio multicult.fm, stellen eigene Audio-Produktionen vor, wie zum Beispiel eine Umfrage zur Meinungsfreiheit unter Viertklässlern anlässlich der Anschläge auf Charly Hebdo, oder eine Kulturkritik des im Maxim Gorki aufgeführten Theaterstückes "Verrücktes Blut", welches sie innerhalb der Projektlaufzeit am meisten beeindruckt hat. Live findet dazu auch ein Interview mit dem Theaterregisseur Nurkan Erpulat statt.

Jurek Sehrt von der Stiftung Kinemathek berichtet von einem Projekt, in dem Jugendliche einen Film über das Museum für Film und Fernsehen gedreht haben. Und schließlich stellt Peggy Sylopp vom Chaos Computer Club den Junghackertag vor, eine Veranstaltung aus dem Programm Chaos macht Schule. Ab 20.00 Uhr fragen wir, was zu tun ist und freuen uns auf ein offenes Salon-Gespräch mit Publikum und:

  • Brigitta Gabrin, multicult.fm
  • Peggy Sylopp, CCC Chaos macht Schule
  • Jurek Sehrt, Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen
  • Bernd Gabler, Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin JFSB / Jugend-Demokratiefonds Berlin
  • Michael Hackenberger, Landesinstitut für Schule und Medien Berlin Brandenburg - LISUM
  • Julian Kulasza, WeTeK Berlin e.V.
  • Michael Lange, Metaversa e.V.
  • Annette Ullrich, Stiftung wannseeFORUM
  • Moderation: Moritz von Rappard, Kulturprojekte Berlin

Café ON AIR

5 Jahre multicult.fm

5 Jahre multicult.fm Bühnenshow & Party

5 Jahre multicult.fm - Die Jubiläumssendung

5 Jahre multicult.fm

CC BY-NC-SA 2.0 Erkka P. via flickr

Am 31.12.2008 startete multicult.fm, als Internetradio "multicult 2.0", mit einer fulminanten Party in eine neue Zeitrechnung  - und das nicht nur, weil auf die noch junge Crew ein frisches Jahr wartete. Ein halbes Jahrzehnt später ist multicult.fm eine feste Größe in der Radiolandschaft der Hauptstadtregion, dabei aber kein bisschen leiser geworden. Fünf Jahre multicult.fm müssen gefeiert werden - ausführlich, laut und fröhlich. Willkommen zur großen multicult.fm-Jubiläumssendung.

1. Stunde: Vorbilder

"Sie sind mein großes Vorbild", sagt multicult.fm-Gründerin, Chefredakteurin und Geschäftsführerin Brigitta Gabrin zu dem Studiogast, den sie sich gemeinsam mit ihrem Co-Moderator Daniel Segal, dem neuesten Moderations-Zuwachs, als ersten Gast ins gläserne multicult.fm-Studio eingeladen hat.

Gemeint ist Hannelore Steer, passionierte Radio-Macherin beim ehemaligen Radio Berlin International, dem Auslandssender der DDR, und erste Hörfunkdirektorin des RBB. Im  Interview erzählt sie von ihren ganz persönlichen Radio-Erfahrungen und lässt durchblicken, warum sie schon immer ein großer Multikulti-Fan war und nun ganz auf der Seite des Senders mit dem c und ohne i am Ende steht.

Und auch der Direktor der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB), Dr. Hans Hege, und der medienpolitische Sprecher der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus, Frank Zimmermann, kommen in dieser ersten Jubiläums-Stunde zu Wort und wünschen multicult.fm mehr als nur alles Gute zum Geburtstag.

Moderatoren: Daniel Segal, Brigitta Gabrin
Technik: André Nell

Studiogäste, Hannelore Steer, Interv. Hans Hege (mabb), Frank Zimmermann



2. Stunde: Die Entstehung von multicult.fm

In der zweiten Stunde der Jubiläumssendung wird zurückgeblickt auf die bewegende Geschichte vom Ende des RBB-Senders Radio Multikulti hin zur Gründung des neuen Radio-Projektes multicult.fm. Die medienpolitischen Sprecher der Senats-Fraktionen melden sich hier zu Wort und  sind sich parteiübergreifend einig, dass die Entscheidung von 2008, Multikulti abzuschalten, nach wie vor bedauernswert ist. Trotzdem oder gerade deshalb drücken sie multicult.fm auch für die nächsten Jahre die Daumen. Das macht im Übrigen auch die inzwischen aufgelöste Hörer-Initiative Freundeskreis Multikulti, die damals Tausende an Unterschriften ins Büro des Regierenden Bürgermeisters brachte. In sehr persönlichen Gesprächen lassen einige Mitglieder diese spannende Zeit noch einmal Revue passieren.

Moderatoren: Daniel Segal, Brigitta Gabrin
Technik: André Nell

Interviewgäste: medienpolitische Sprecher der Grünen, Linken und SPD: Gabriele Hiller, Stefan Gelbhaar, Frank Zimmermann
UnterstützerInnen aus dem ehemaligen Freundeskreis multikulti e.V. : Ingelin Knüpfer, Ingrid Tribowsky, Arend Schwabedal, Florian Schubert



3. Stunde: Weltmusik im Medium Radio allgemein

Das Tempodrom (seit 1980), das Heimatklänge-Festival (seit 1988) und der Karneval der Kulturen (seit 1996) haben Musik aus Afrika, Asien und Lateinamerika einem größeren Publikum zugänglich gemacht und wurden europaweit Vorbild für zahlreiche andere Festivals und Veranstaltungsorte.

Das Genre Weltmusik wurde geboren - als "Triumph der Trompete über die E-Gitarre in der Popkultur".

Radio Multikulti war ein Pionier der Weltmusik. Der leitende Musikredakteur Johannes Theurer definiert zusammen mit multicult.fm Musikredakteur Clemens Grün die Weltmusik im neuen Jahrtausend und beschreibt die Rolle des Radios für ihre Verbreitung.

Moderatoren: André Nell, Brigitta Gabrin
Technik: André Nell

Im Interview: Wolfgang König, Kathrin Wilke, Don Rispetto
Studiogäste: Johannes Theurer, Clemens Grün



4. Stunde: KulTour & Kontrapunkt

Fünf Jahre Radio multicult.fm, zwei Jahre Talksendungen wie "KulTour" und "Kontrapunkt" - Was waren die Highlights? Was wird die Zukunft bringen?

Die beiden Moderatoren Jacqueline Roussety und Eike Gebhardt diskutieren gemeinsam mit Wolfgang König über die Entwicklung von Radio multicult.fm und was ihre Pläne für 2014 sind.

Moderatoren: Jaqueline Roussety, Eike Gebhardt, Wolfgang König

Fotogalerie zur Jubiläumssendung

multicult.fm trifft Manu Chao

an einem fantastischen Sommertag, vor & nach seinem La Ventura Konzert in Berlin, sprach Manu Chao mit multicult.fm ...

... und traf dabei auf Menschen, die er bereits vor Jahren bei radiomultikulti getroffen hatte. Als bekennender Fan von Radios und "multikulti" zeigte Manu sich erfreut, dass multicult.fm die Idee eines interkulturellen Radios in Berlin weiterführt. In einem 40-minütigen Interview mit Projektleiterin Brigitta Gabrin und Musikredakteur Clemens Grün sprach er über die Bewegung der Indignados und ihre Wechselwirkungen mit der internationalen Politik, über willkommene Formen der Musikpiraterie und über das generationsübergreifende Phänomen der Manu-Chao-Fan-Community. Auf der Aftershow-Party schmückte Manu sich dann mit dem orangenen Schal unseres Radios, den ihm Hildegunde vom Freundeskreis multikulti überreicht hatte.

Am Samstag, 2. Juli 2011 ist das vollständige Interview auf Radio multicult.fm zu hören, von 11 - 12 Uhr.

Natürlich hat multicult.fm bei dieser Gelegenheit auch ein paar Fotos eingesammelt:

multicult.fm liest

volkslesen.tv

(10.01.2012)

Café Olé im Café Olé

Nicht alletage, aber wenn, dann mit Begeisterung: anlässlich des Geburtstags unseres treuen Unterstützers Arend haben wir das Café Olé mit Wolfgang König vom Studio in eben jenes freundliche Café in der ufaFabrik verlegt, das denselben Namen trägt wie die Sendung.

In die Reihe der Gratulanten, die zum Sechzigsten ins Café Olé kamen, reihte sich gemeinsam mit multicult.fm-Team, -Freunden, und -Hörern auch ein besonderer Gast ein. Der Großmeister der Klezmerklarinette Giora Feidman ließ es sich nicht nehmen und kam vor seinem Auftritt auf den Jüdischen Kulturtagen vorbei um mit einem Geburtstagsständchen aufzuwarten. Binnen weniger Augenblicke zog er die anfangs noch etwas scheuen Gäste mit dem "Gesang" seiner Klarinette in den Bann. Und dann sang fast das ganze Café mit ...

Danke an Ingrid und Arend, an Paul und das Team vom Café Olé für die freundliche Unterstützung und vielen Dank an alle, die mit ihrem Besuch und einer Spende unserer neuen Beleuchtung für die Studioschreibtische auf die Sprünge geholfen haben!

(17.09.2011)

Die Secrecy Bill und das Medien Tribunal in Südafrika

Die Entrüstung in Südafrika über das kürzlich vom African National Congress (ANC) vorgestellte Medien Tribunal sowie die Schutzbedürftigkeit für die Secrecy Bill, nehmen eine zunehmend hörbarere Form an. Der Grund für die dem neuen Beschluss gegenüber aufkommende Unruhe ist im Besonderen der Verstoß gegen die südafrikanische Landesverfassung:

Die jüngst beim südafrikanischen Parlament vorgelegte Secrecy Bill beinhaltet unter anderem auch, die Regierung vor Untersuchungen der Medien zu schützen und recherchierende Journalisten zu kriminalisieren. Journalisten, die unberechtigt offizielle oder geheime Informationen veröffentlichen, sollen dies mit bis zu 25 Jahren Haft büßen.
Im Interesse der Bewahrung von Transparenz und Verantwortlichkeit und der Demokratie, die nach der Apartheid erlangt wurde, bestehen wir als Medienschaffende und Aktivisten von sozialen Bewegungen und vielen anderen internationalen gesellschaftlichen Gruppen auf die Rücknahme der Secrecy Bill.
multicult.fm unterstützt die Unterschriftensammlung der Anti Secrecy Bill Campaign. Die Unterschriftenlisten liegen im multicult.fm-Studio in der Marheineke Markthalle in Kreuzberg aus.

(Katharina Czech)

Matilda Sibanyoni von SKFM Radio, Südafrika, im Interview mit Wolfgang König

Ägyptische Journalistenkollegen im Studio

Eine Gruppe ägyptischer Journalisten auf einer Pressereise zum Thema ehrenamtliche Arbeit in Deutschland war am 17. Juni 2011 zu Besuch im multicult.fm-Studio in der Marheike Markthalle und zeigte sich sehr beeindruckt vom Engagement unseres Teams. Am Ende des Gesprächs erhob sich Frau Nadia Nemr Saman Khamis, gab sich als Vertreterin des ägyptischen Nationalrats der Jugend (Nachfolger des Ministeriums) zu erkennen und überreichte unter dem Beifall und Handyblitzlichtgewitter der anderen eine Plakette mit der arabischen Inschrift "Dank und Anerkennung" für die Arbeit von multicult.fm und unseren Einsatz für interkulturelle Verständigung.